11. Schlafstörungen


Der Schlaf hat mehrere wichtige Funktionen.

Er dient der körperlichen Erholung und tankt neue Energie für den kommenden Tag.


Wer nicht gut schläft, ist reizbar und verliert an Leistungskraft

Ungefähr jeder vierte Deutsche bräuchte eine Behandlung wegen einer Schlafstörung. Am weitesten verbreitet ist die Schlaflosigkeit (Insomnie), die sich als Ein- oder Durchschlafstörungen oder als morgendliches Früherwachen äußert.


Durchschnittliche Schlafdauer am Tag:

Säuglinge ca. 16 Std.

Kleinkinder ca. 12 Std.

Erwachsener ca. 7 Std.

Ältere ca. nur noch 6 Std.



Diagnostik:

- Fragebögen

- Multipler-Schlaf-Latenz-Test

- Schlaftagebuch führen

- Schlaflabor



Alle Erinnerungen an den Schlaf und das, was während und vor und nach dem Schlaf passiert, sind wenig reproduzierbar. So können wir uns schon nach kurzer Zeit nicht mehr an unsere Träume erinnern. Auch Schlafstörungen oder kurze Wach-Phasen während der Nacht sind oft nur noch am Folgetag zu erinnern. Damit die Diagnose einer Schlafstörung fundiert gelingen kann, ist es daher erforderlich, sehr genau zu betrachten, wie der Schlaf gewesen ist. - Schlaftagebuch führen!




Symptome:

Therapie:

Ursache:

Trägheit während des Tages

starke Müdigkeit

eingeschränkte Leistungsfähigkeit

Antriebslosigkeit

Kopfschmerzen


.. mehr Leitsymptome

Eigen Maßnahmen

    Schlafhygiene - Tipps

    Schlaferwartungen Psychoedukation


Psychotherapie


Medikation - Schlafmittel

Stress

ungünstige Schlafbedingungen

Psychische Erkrankungen:                       

            Depressionen, Angststörungen

neurologische/organische Erkrankungen:

            Parkinson, MS, Demenz, RLS

internistische Erkrankungen:

            Schlaf-Apnoe-Syndrom

Medikamente

Drogen