5. Persönlichkeitsstörungen


Als Persönlichkeitsstörungen werden Störungen der Persönlichkeit bezeichnet, wenn bestimmte Merkmale der Persönlichkeitsstruktur in besonderer Weise ausgeprägt, unflexibel und wenig angepasst sind.


Eine solche Störung kann sich bereits früh in der Jugend entwickeln oder erst im Verlauf des Lebens auftreten. Schwerwiegend Betroffene sind jedoch nicht in der Lage, ihr Verhalten anzupassen oder einfach durch Willenskraft zu ändern.



Früh angelegte, problematische Emotionsverarbeitung und Verhaltensmuster


Emotional-instabile PS wird als Grenzpsychose beschrieben,

       2% der Bevölkerung ist betroffen



Medikation:

Es werden alle Psychopharmaka-Gruppen je nach Phase und Symptomen verwendet, eine „Heilung“ durch Psychopharmaka ist nicht beschrieben


Chronisch, Tendenz sehr unterschiedlich

    Einige PS werden mit zunehmendem Alter besser

    Viele PS werden mit zunehmendem Alter nur besser     

    steuerbar

    Manche PS werden mit zunehmendem Alter schlechter

Symptome:

Ursache:

Therapie:

- sehr komplex und vielfältig

Wechselwirkung auf die Umwelt

(u.a. Eltern, soziales Umfeld)


genetische Anlagefaktoren

Schwierig


psychotherapeutisches Verfahren, CBT


Medikamtöse Therapie