3. Epilepsie


Unter einer Epilepsie versteht man das wiederholte Auftreten von „Anfällen“ aufgrund von Fehlfunktionen von Nervenzellen im Gehirn. Ein einzelner epileptischer Anfall ist jedoch noch keine Epilepsie. Ein epileptischer Anfall ist ein plötzliches, in der Regel unprovoziert auftretendes Ereignis, das nach einigen Sekunden oder Minuten beendet ist. Dies wir auch als „Gelegenheitsanfall“ bezeichnet.

Eine Epilepsie liegt erst dann vor, wenn mindestens zwei epileptische Anfälle unprovoziert, d.h. ohne erkennbaren Auslöser,  aufgetreten sind.


Fokale Krampfanfälle

sind Zeichen für einen Beginn des Anfallsgeschehens in einer umschriebenen Region des Gehirns. Bewusstsein ist erhalten oder nur wenig getrübt.


Generalisierte Krampfanfälle

sind epileptische Erregungen beider Gehirnhälften mit Bewusstseinsstörungen.


Es passiert ohne Warnsignal. Urplötzliche Krampfanfälle mitten in der Fußgängerzone, unkontrollierte Schreie, Schaum auf den Lippen. Die ständige Angst vor Aussetzern traumatisiert die meisten Patienten. Ihr Leben wird eingeschränkt – Auto fahren ist tabu, sowie der Alkoholkonsum.


Diagnostik:

EEG - Elektroenzephalogramm,

Bildgebung

Ursachen:

Therapie:

Was angesprochen werden muss:

Gehirngewebe verdrängende Tumore

Gehirnblutungen

Verletzungen

Abszess

unentdeckt angeboren

Regelmäßige und pünktliche Einnahme der Medikamente

Anweisung und Ratschläge des Arztes beachten

Regelmäßige Kontrolle der Arzneimittelkonzentration im Blut

Autofahren

Leiter steigen

Schwimmen, besonders im Meer, Seen

Alkoholkonsum

Abnahme der Wirksamkeit oraler Kontrazeptiva