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11. Schlafstörungen


Behandlungsindikation


Um eine Depression vorzubeugen ist eine Früherkennung wünschenswert.


Vor dem Beginn der Behandlung sollte eine ausführliche und genauere Diagnostik statt gefunden haben.


Ein Drittel der chronischen Insomnie beruhen auf einer psychiatrischen Erkrankung. Ein weiteres Drittel ist auf körperliche Ursachen teilweise zurückzuführen.


Nichtmedikamentöse Maßnahmen als ergänzende Therapie sind indiziert um sekundäre schlafstörungsverstärkende Einflüsse zu behandeln.


Jede Behandlung von Schlafstörungen hat zwei Ziele:

  1. 1.Den Schlaf objektiv zu verbessern.

  2. 2.Die subjektive Schlafqualität zu verbessern.




Teilziele bei nichtmedikamentöse Therapieverfahren



  1. Patient soll einen psychophysiologischen Zustand erreichen, der ein ungestörtes Schlaf ermöglicht


  1. Negative Einflüsse des Schlafes sollen besser kontrolliert werden können.


  1. Die subjektive Bewertung des gestörten Schlafes soll positiv verändert werden.



Voraussetzung guten Schlafes



  1. Angst und Frustration über schlechten Schlaf werden ausgelöst


  1. Eine positive Assoziation zwischen der Schlafumgebung und dem Schlaf wird wieder hergestellt.


  1. Es wird die Fähigkeit, zu entspannen und den geistigen und körperlichen Erregungszustand  zu vermindern gefördert.


  1. Ein geregelter Schlaf-Wach-Rhythmus wird wieder gesichert.


  1. Dem Patient wird das Erleben von „echter“, in den Schlaf führender Müdigkeit zum Zeitpunkt des Zubettgehens vermittelt.


  1. Schlaf störende Faktoren (innere und äußere) werden herausgefiltert.


  1. Es werden Wahrnehmung, das Verhalten und die Lebensgestaltung vor dem Hintergrund seelischen  Konflikte und einem daraus resultierenden Schlaf störenden Fehlverhalten umgestellt.


  1. Die psychogene Ursachen werden über die Aufschlüsselung und Bearbeitung seelischer Vorgänge und Konflikte abgebaut.

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