2. Angststörungen


Angststörungen entstehen durch "Fehl-" bzw. "Überreaktionen" des Körpers, der im vegetativen Nervensystem auf Alarm schaltet, obwohl von außen gesehen kein Grund für eine solche Reaktion vorliegt.


Angststörungen entstehen meist durch eine Kombination verschiedener Faktoren.

Wenn dann noch weitere Faktoren – z.B. ausgeprägter Stress – hinzukommen, kann dies eine Angststörung auslösen.

Auch schwerwiegende negative Lebensereignisse – z.B. der Tod eines Angehörigen oder ein plötzlicher Jobverlust – sind häufig der Auslöser für eine Angststörung.


Von einer Angststörung spricht man erst, wenn Panikattacken oder Angstzustände unbegründet, unangemessen und zum Teil dauerhaft auftreten. Die Angststörung macht sich durch körperliche, aber auch psychische Symptome, bemerkbar.



Ängste und Zwänge sind „normale“ Verhaltensmuster

Im Krankheitsfall sind sie übermäßig ausgeprägt

Angststörungen und Panik machen körperliche Symptome

Zwänge sind Kompensationsmechanismen, dienen Verringerung von Angst



HÄUFIGE psychische Störungen:

    etwa 5% Angst und 7% Zwang

    Etwa Männlich:Weiblich 1:2

    Spät und schlecht behandelt ist die Regel!

Symptome:

Ursache:

Therapie:

Alpträume


Schlafstörungen


bedrückte Stimmungen


Atemnot


Anspannung


Herzklopfen/-rasen


Zittern

Panikstörungen

generalisierte Angst

soziale Angst

spezifische Phobien

zB. Agoraphobie = Angst vor bestimmten Orten


Verhaltenstherapie

progressive Muskelentspannung

Gabe von Medikamenten (vorübergehend)

Gruppentherapie

Selbsthilfegruppen

Sport